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Buridans Robot

Ethik ⌂, Donnerstag, 21. November 2013, 13:49 (vor 1844 Tagen) @ surfer

Lesenswerter Artikel (******)

www.heise.de

Oliver Bendel 20.11.2013

Ăśberlegungen zu maschinellen Dilemmata

Nehmen wir ein modernes Geschöpf, einen Roboter (engl. "robot"). Dieser handelt nach bestimmten Regeln, hat Aufträge und Pflichten. Er vermag die Folgen seines Handelns zu beurteilen und die Regeln unter Umständen zu bevorzugen oder anzupassen.

Er ist ein selbstlernendes System, er beobachtet, hört zu, unterhält sich mit Menschen, nimmt sie als leuchtendes Vorbild und abschreckendes Beispiel. Ein ambitionierter Roboter, wie es ihn auch Jahrzehnte nach den Geschichten von Isaac Asimov und Stanislaw Lem und den Pioniertaten in der Künstlichen Intelligenz (KI) und in der Robotik kaum gibt.

Zu Buridans Robot wird er, wenn er ein Dilemma ansatzweise oder ganz ĂĽberwindet und damit das Gleichnis nach 2500 Jahren zu einem befriedigenden Abschluss bringt. Er ist also bei uns gar kein Esel und springt ĂĽber den langen Schatten seiner Geschichte. Er verendet nicht, und nicht nur deshalb, weil er als Maschine nicht verenden kann, und scheitert im besten Fall dank geeigneter Strategien auch nicht in anderen Belangen. Betrachten wir drei Situationen mit maschinellen Dilemmata..........
Die Kampfmaschine und die eineiigen Zwillinge
Nicht dem ersten Eindruck trauen
Ein Serviceroboter und seine Gesprächspartner
Ein Pflegeroboter und ein Notfall
Maschinenethik
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