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 Klimawandel

News

Auf dieser Seite bringen wir in Kurzform aktuelle Hinweise zum Thema Klimawandel und seinen Ursachen.


9.11.2010

Pressemitteilung


Klimawandel: Wasserreservoir Gletscher - Innsbrucker Klimatologen fordern differenzierte Diskussion
Dr. Christian Flatz Büro für Öffentlichkeitarbeit und Kulturservice
Universität Innsbruck

08.11.2010 21:00


Die Gletscher der großen Gebirgsregionen tragen zum Teil beträchtlich zur Wasserversorgung von bestimmten Siedlungsgebieten bei. Allerdings gibt es dabei bedeutende regionale Unterschiede, wie Innsbrucker Gletscher- und Klimaforscher in einer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) belegen.
In ihrer jetzt veröffentlichten Studie zeigen die Gletscher- und Klimaforscher um Prof. Georg Kaser und Dr. Ben Marzeion vom Institut für Geographie der Universität Innsbruck, dass Gletscher regional sehr unterschiedlich zur Wasserversorgung von Siedlungsgebieten beitragen. Die Wissenschaftler haben dazu erhoben, wie viel Niederschlag auf einzelnen Gletscher niedergeht und zu welchem Zeitpunkt dieses Wasser wieder abgegeben und damit in Siedlungsgebieten verfügbar wird. „Es macht einen großen Unterschied, ob die Gletscher das Wasser in der Trockenzeit wieder abgeben oder, wie in den Monsungegenden Asiens, in einer Periode, in der ohnehin viel Niederschlag fällt“, erklärt Ben Marzeion. „Es gibt aber auch Gebiete, wie um den Aralsee, in denen die Niederschläge im Winter in den Gebirgen fallen. Dort ist die sommerliche Gletscherschmelze lebenswichtig für die Bewohner der angrenzenden Regionen.“ Die Innsbrucker Forscher haben einen Index berechnet, aus dem sie ablesen können, wie hoch die Abhängigkeit der Menschen einer bestimmten Region vom Gletscherwasser ist. Dabei zeigt sich, dass vor allem hochgelegene Gebiete stark vom Gletscherwasser abhängig sind, die Bevölkerungsdichte dort aber meist relativ gering ist. „Kritisch ist die Situation vor allem in mittleren Höhen, wo bereits viele Menschen leben und das Gletscherwasser immer noch einen hohen Anteil zum verfügbaren Wasser beiträgt“, so die Klimaforscher.
http://www.idw-online.de/pages/de/news39551015.9.2010

P R E S S E M I T T E I L U N G
Öko-Institut e.V. - Darmstadt, 15.09.2010


Wege in die Zukunft - Roadmap für den Klimaschutz mit Nanotechnologien

Anlässlich der Jahrestagung des Öko-Instituts diskutierten gestern die WissenschaftlerInnen des Instituts mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft über Chancen und Risiken von Nanotechnologien für die zentralen Herausforderungen unserer Zeit: Klimaschutz, Ressourcenschonung und Gesundheitsvorsorge. Die Fachkonferenz, die in Darmstadt den wissenschaftlichen Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 30jährigen Bestehen bildete, fragte nach konkreten Nutzenbeiträgen der Nanotechnologien ebenso wie nach Visionen, wie diese für eine nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise Einsatz finden könnten. "Nanotechnologien in kostengünstigen und dünnschichtigen Solarmodulen oder in feinsten Dämmschichten für Gebäude bieten Möglichkeiten für erneuerbare Energien und im Bereich Energieeffizienz", erläutert Michael Sailer, Sprecher der Geschäftsführung des Öko-Instituts. "Diese und weitere Einsatzfelder gilt es in den kommenden Jahren auszuloten und für die Erreichung der weltweiten Klimaziele bereitzustellen."

Die Diskussion richtete ihr Hauptaugenmerk auf die Erörterung von Chancen durch erneuerbare Energien, verbesserten Wärmeschutz und hocheffiziente Energiespeicher, ohne dabei jedoch mögliche Risiken der zum Teil noch wenig erforschten Technologien aus dem Blick zu verlieren. "Besonders wichtig für die Weiterentwicklung zukunftsträchtiger Nano-Anwendungen ist es, transparent zu machen, welchen Nutzen und welche Risiken es für Mensch und Umwelt gibt", so Sailer weiter. "Nur wenn transparent dargestellt ist, welche möglichen Belastungen spezifische Nanoprodukte haben, kann Vertrauen und Glaubwürdigkeit für Nanotechnologie entstehen."

Die Eingangsvorträge von Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und Prof. Dr. Rüdiger Iden als Vertreter von BASF SE stellten staatliche Forschungsförderung relevanter Anwendungsfelder und die Aktivitäten der Wirtschaft dar. So sei es für die Bundesregierung zentral, mit der Forschung an konkreten Nanotechnologien beispielsweise für die Schonung wichtiger und knapper Ressourcen diese dort fördern, wo sie einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten können. Nutzenorientierung und Risikoforschung müssten dabei gleichermaßen im Fokus stehen. Auch sollten die wertvollen Nanomaterialien Ziel führend eingesetzt werden. Anstelle eines undifferenzierten Einsatzes in zahlreichen Konsumprodukten sollten Nanotechnologien künftig Zielen der Nachhaltigkeit, des Umwelt- und Klimaschutzes Rechnung tragen.

Ansprechpartner:

Michael Sailer
Sprecher der Geschäftsführung
Öko-Institut e.V., Büro Darmstadt
Telefon: +49 6151 8191-120
m.sailer@oeko.de

Martin Möller
Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Institutsbereichs Produkte & Stoffströme und Ansprechpartner für das Thema Nanotechnologie
Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg
Telefon: +49 761 45295-56
m.moeller@oeko.de

Das Öko-Institut ist eines der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitute für eine nachhaltige Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Das Institut ist an den Standorten Freiburg, Darmstadt und Berlin vertreten.

Kontakt Pressestelle:
Tel.: +49 761 452 95-22
Fax: +49 761 452 95-88
E-Mail: presse@oeko.de


28.8.2010

Aus Herbststürmen lernen: Mehr als 400 Wetter- und Klimakundler tagen in Bonn
Werden extreme Wetterereignisse wie Stürme oder starke Niederschläge aufgrund des Klimawandels immer häufiger? Unter anderem um diese hoch aktuelle Frage geht es vom 20. bis 24. September auf der Meteorologentagung DACH2010 an der Universität Bonn. Die rund 400 Teilnehmer diskutieren beispielsweise, was sie vom Orkan Kyrill lernen können. Dieser hatte im Januar 2007 europaweit 46 Todesopfer gefordert und Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Auch Experten aus der Versicherungsbranche sind auf der Tagung vertreten: Für sie sind verlässliche Klimaprognosen enorm wichtig, um zu wissen, welche Risiken sie zukünftig werden abfedern müssen.

Am 20. September um 15 Uhr fällt der offizielle Startschuss zu diesem größten Kongress zu Wetter und Klima im deutschsprachigen Raum. In den mehr als 350 Beiträgen geht es auch um ein Ereignis, das vor einigen Monaten die europäische Luftfahrt in eine schwere Krise stürzte: den Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull…
http://idw-online.de/pages/de/news383898


8.8.2010

UN-Klimaverhandlungen müssen mit dem Tempo des Klimawandels mithalten
Pressemitteilung
Bonn, 6.8.10: Zum Ende der UN-Vorbereitungskonferenz für den nächsten Klimagipfel in Cancún wird sichtbar, dass das Tempo der Klimaverhandlungen nicht mit dem der Zunahme von Wetterextremen mithält. "Die Häufung von Wetterextremen mit Überschwemmungen in Pakistan, extremer Hitze und Waldbränden in Russland sowie großen Dürren und Überschwemmungen in China zeigt, wie dringlich entschiedenes Handeln ist. Doch von dieser Dringlichkeit ist bei den Klimaverhandlungen wenig zu spüren", so Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

"Bisher bestehen viele Verhandler noch auf Extrempositionen und suchen nicht nach Kompromissen. Die Kluft zwischen dem, was derzeit passiert und dem, was als Ergebnis angestrebt wird, ist noch allzu groß", erklärt Bals. Beim Klimagipfel in Cancún sollen im Dezember erste Arbeitspakete verabschiedet werden: In den Bereichen Anpassung, Regenwaldschutz, Technologie und für einen Klimafonds. Zugleich sollen die Verhandler ein Mandat erhalten, um ein Jahr später in Südafrika ein rechtlich verbindliches Abkommen mit Klima- und Finanzzielen für Industrieländer und verbindlichen Aktionsplänen für Schwellenländer zu erreichen. "Dieser Zeitplan ist in Frage gestellt, wenn ab jetzt nicht wesentlich konstruktiver verhandelt wird", sagt Bals weiter.

Für Rückfragen und Interviewwünsche wenden Sie sich bitte an:

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer, Germanwatch, 0174 / 327 56 69, bals@germanwatch.org
8.7.2010

Volkswirt der Universität Göttingen schreibt am nächsten Weltklimabericht mit
Dr. Bernd Ebeling, Presse, Kommunikation und Marketing
Georg-August-Universität Göttingen

07.07.2010 10:09

Prof. Stephan Klasen, Ph.D.
Foto: Uni Göttingen


Der Göttinger Volkswirt Prof. Stephan Klasen, Ph.D., wird als Autor am kommenden Weltklimabericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) mitarbeiten. Das IPCC, in Deutschland oft als Weltklimarat bezeichnet, nominierte den Inhaber der Professur für Volkswirtschaftstheorie und Entwicklungsökonomik an der Universität Göttingen als Coordinating Lead Author. Der Bericht soll 2014 erscheinen; insgesamt sind daran 831 Wissenschaftler aus aller Welt beteiligt.

Pressemitteilung Nr. 149/2010

Volkswirt der Universität Göttingen schreibt am nächsten Weltklimabericht mit
Weltklimarat nominiert Prof. Stephan Klasen, Ph.D., als Coordinating Lead Author

(pug) Der Göttinger Volkswirt Prof. Stephan Klasen, Ph.D., wird als Autor am kommenden Weltklimabericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) mitarbeiten. Das IPCC, in Deutschland oft als Weltklimarat bezeichnet, nominierte den Inhaber der Professur für Volkswirtschaftstheorie und Entwicklungsökonomik an der Universität Göttingen als Coordinating Lead Author. Der Bericht soll 2014 erscheinen; insgesamt sind daran 831 Wissenschaftler aus aller Welt beteiligt. Prof. Klasen trägt gemeinsam mit dem OECD-Klimaexperten Dr. Shardul Agrawala die Verantwortung für ein Kapitel über die ökonomischen Auswirkungen der globalen Erderwärmung auf Entwicklungsländer. Als Beitrag zur Arbeitsgruppe III, die Gegenmaßnahmen zum Klimawandel zusammenstellt, steht insbesondere das Potenzial von lokalen Kooperationen zur Eindämmung der Erderwärmung im Mittelpunkt der Recherche. Neben den beiden Coordinating Lead Authors arbeiten acht weitere internationale Forscher und zwei unabhängige Review Editors an dem Abschnitt mit. Für den fünften Sachstandsbericht erhielt der Weltklimarat etwa 3.000 Autorenvorschläge. Unter den ausgewählten Experten sind 36 Wissenschaftler aus Deutschland.
Vollständiger Artikel siehe Link
http://idw-online.de/pages/de/news37825828.6.2010

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung auf Schlüsselposition für den neuen Weltklimabericht berufen
Tilo Arnhold, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

28.06.2010 11:17
Genf/Halle. Am Mittwoch gab der Weltklimarat (IPCC: Intergovernmental Panel on Climate Change – Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) in Genf die Autoren und Gutachter für seinen fünften Sachstandsbericht bekannt. Erstmals als koordinierender Leitautor dabei: PD Dr. Josef Settele. Der Agrarökologe vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung koordiniert künftig zusammen mit Robert John Scholes vom Council for Scientific and Industrial Research Südafrika das Kapitel 4 (Terrestrische und Inland Wassersysteme). Die Teilberichte werden 2013 beziehungsweise 2014 erscheinen.
Der IPCC wurde 1988 von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Kooperation mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) ins Leben gerufen (Resolution GA 43/53 vom 06.12.1988). Dieser hat die Aufgabe, den Stand der Forschung zum zusätzlichen Treibhauseffekt, zu seinen beobachteten und projizierten Auswirkungen und zu den politischen Reaktionsmöglichkeiten (Anpassungs- und Minderungsoptionen) umfassend, objektiv, offen und transparent zusammenzutragen und zu bewerten. Der IPCC hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten vier umfassende Sachstandberichte veröffentlicht.
Vollständiger Artikel siehe Link
http://www.idw-online.de/pages/de/news376646


23.6.2010

IPCC benennt neue Autoren: Hamburger Grundlagenforscher übernehmen wichtige Funktionen beim Weltklimabericht 2012
Birgit Kruse, Pressestelle
Universität Hamburg

23.06.2010 16:01
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hamburger KlimaCampus (Universität Hamburg und Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M)) übernehmen beim nächsten Bericht des Weltklimarats wichtige Autorenfunktionen. Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ernannte gleich fünf Wissenschaftler/innen des KlimaCampus zu „Lead Authors“, zum Teil mit weiterführender koordinierender Funktion.

„Der Sachstandbericht des IPCC ist eine wichtige und in ihrer Art einzigartige Bestandsaufnahme dessen, was wir über den Klimawandel und seine Folgen für Umwelt und Gesellschaft heute wissen“, so Prof. Dr. Jochem Marotzke, Geschäftsführender Direktor des MPI-M, der als „Coordinating Lead Author“ – die höchste Autorenkategorie – fungiert.

Neben Prof. Marotzke wurden vier weitere Kollegen vom KlimaCampus als leitende Autoren vom IPCC ausgewählt. Dr. Victor Brovkin und Prof. Dr. Bjorn Stevens vom MPI-M für die Kapitel „Carbon and Biogeochemical Cycles” und „Clouds and Aerosols”. Als Experten für das zentrale Thema Meeresspiegelanstieg wählte das Entscheider-Gremium Prof. Dr. Detlef Stammer, Institut für Meereskunde der Universität Hamburg und Max-Planck-Fellow. Alle vier gehören damit zur Working Group 1, in der es um die physikalischen Grundlagen des Klimawandels und um naturwissenschaftliche Grundlagenforschung geht. Prof. Dr. Daniela Jacob, MPI-M und Climate Service Center, wurde für die Working Group 2 ausgewählt, die sich mit den Folgen des Klimawandels für Umwelt und Gesellschaft und mit möglichen Anpassungsstrategien befasst.

Der Bericht bündelt Erkenntnisse, die die internationale Wissenschaftlergemeinde im Bereich der Klimaforschung in den letzten Jahren gewonnen hat. Die Autor/inn/en prüfen dabei die Ergebnisse, gleichen sie ab und ordnen sie ein. Aufgrund der Kritik am Bericht von 2007, in dem Unstimmigkeiten entdeckt wurden, die später korrigiert werden mussten, ist eine Aufgabe für die jetzt Nominierten zentral: die eingereichten Beiträge nach guter wissenschaftlicher Praxis kritisch zu hinterfragen.

Hier die Liste der beteiligten Hamburger Wissenschaftler/innen als Übersicht:

Coordinating Lead Author, Working Group 1:
Prof. Dr. Jochem Marotzke, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Institut für Meteorologie
Chapter 9: „Evaluation of Climate Models“

Lead Authors, Working Group 1:
Dr. Victor Brovkin, Max-Planck-Institut für Meteorologie
Chapter 6: „Carbon and Other Biogeochemical Cycles”, Working Group 1
Prof. Dr. Bjorn Stevens, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie
Chapter 7: „Clouds and Aerosols”
Prof. Dr. Detlef Stammer, Institut für Meereskunde, Universität Hamburg
Chapter 13: „Sea Level Change”

Lead Author, Working Group 2:
Prof. Dr. Daniela Jacob, Max-Planck-Institut für Meteorologie und Climate Service Center, Hamburg
Chapter 6: „Europe”

Kontakt:

Dr. Annette Kirk
Max-Planck-Institut für Meteorologie
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 040-41173-374
E-Mail: annette.kirk@zmaw.de

Stephanie Janssen
Universität Hamburg, KlimaCampus
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 040-42838-7596
E-Mail: stephanie.janssen@zmaw.de

Weitere Informationen:
http://Link zum IPCC:
http://www.ipcc.ch
http://Link zur Deutschen IPCC Koordinierungsstelle:
http://www.de-ipcc.de
http://Link zum Deutschen Klima-Konsortium, Offener Brief:
http://www.deutsches-klima-konsortium.de/fileadmin/user_upload/dkk/Dateien/10053


18.6.2010

"The Heat Is On - Medien und Klimawandel"Deutsche Welle Global Media Forum beginnt am Montag, 21. Juni / 1.300 Teilnehmer diskutieren in 50 Panels und Workshops über Aspekte der Klimadiskussion und die Rolle der Medien.

ifepr) Bonn, 17.06.2010 - "The Heat Is On - Klimawandel und die Medien". Das ist ab Montag, 21. Juni, Thema des Deutsche Welle Global Media Forum in Bonn. Drei Tage lang diskutieren auf der internationalen Konferenz Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft mit Medienvertretern über den Beitrag, den Medien leisten können, um Bewusstsein zu schaffen für eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Insbesondere wird es darum gehen, dass Journalisten als Vermittler der komplexen Zusammenhänge und teils widersprüchlicher Analysen, Einschätzungen und Prognosen zum Klimawandel eine besondere Verantwortung tragen. Zur dritten Auflage der Konferenz haben sich erneut 1.300 Teilnehmer aus aller Welt angemeldet.

Zu den Referenten der mehr als 50 Veranstaltungen zählen UNFCCC-Exekutivsekretär Yvo de Boer, Fatih Birol, Chief Economic Advisor der Internationalen Energieagentur, Bertrand Piccard, Forscher, Abenteurer und UN-Sonderbotschafter, Marco Arana, Präsidentschaftskandidat in Peru und Umweltaktivist, Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises, Präsident von Eurosolar und Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien, und der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL, Frank Appel.

In Podiumsdiskussionen und Workshops geht es beispielsweise um Konsum und Klimawandel, Perspektiven post-carboner Gesellschaften, Journalismus und globale Krise sowie um Risiken der Umweltberichterstattung. In einem Pressegespräch werden am Montag um 14 Uhr zudem Ergebnisse einer weltweiten Studie vorgestellt: Das Marktforschungsunternehmens Synovate hat Menschen in 18 Ländern zu ihren Einschätzungen befragt - bezüglich des Bedrohungspotenzials und der Auswirkungen des Klimawandels und zu ihren Erwartungen an die Medien bei diesem Thema.

Im Rahmen des Deutsche Welle Global Media Forum zeichnet die DW am Dienstag, 22. Juni, die Gewinner ihres internationalen Weblog-Awards "The BOBs" aus. In der erstmals ausgelobten Kategorie "Bestes Fachblog: Klimawandel" wird der 28-jährige Autor Bruno Rezende aus Brasilien für "Coluna Zero" geehrt.

Bei dem interdisziplinären Kongress kooperiert die Deutsche Welle mit zahlreichen Organisationen und Institutionen. Darunter sind die UNESCO, das UN-Klimasekretariat (UNFCCC), das International Human Dimensions Program on Global Environmental Change (UN IHDP/ESSP), EU-Kommission und Weltbank, das Wuppertal Institut, World Wildlife Fund for Nature (WWF), NABU und klima-allianz, das Institut für Weltwirtschaft Kiel, das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), das Bonn International Center for Conversion (BICC), das Bundesamt für Naturschutz, die Asia-Pacific Broadcasting Union (ABU) und weitere Partner.

Mitveranstalter ist die Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn. Unterstützt wird die Konferenz zudem vom Auswärtigen Amt, dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, der Stadt Bonn, DHL, KSB Aktiengesellschaft und Faber-Castell.


Ansprechpartner:

Herr Berthold Stevens
Deutsche Welle
Telefon: +49 (228) 429-2049
Fax: +49 (228) 429-2046
Zuständigkeitsbereich: Unternehmenskommunikation

Quelle:
http://www.lifepr.de/pressemeldungen/deutsche-welle/boxid-171288.html


17.6.2010

Ostseeregion: BONUS bekämpft Umweltprobleme
Donnerstag, 17. Juni 2010

Das gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprogramm BONUS soll die negativen Folgen von Verschmutzung, Klimawandel, Versauerung, Überfischung und dem Verlust an biologischer Vielfalt in der Ostsee bekämpfen. BONUS soll die wissenschaftliche Entwicklung und Innovation für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Umweltforschung im Ostseeraum fördern und Lösungen für die dringenden Umweltprobleme in der Ostsee finden.
Alle acht Ostseeanrainer beteiligen sich an Bonus. Sie übernehmen mit 50 Millionen Euro die Hälfte der Kosten für BONUS. Die andere Hälfte trägt die EU.
Parlament und Ministerrat hatten im Vorfeld der Plenarabstimmung im Europäischen Parlament eine Einigung zu BONUS erzielen. Mit der Abstimmung im Plenum (630 Ja-Stimmen, 14 Nein-Stimmen, 6 Enthaltungen) tritt BONUS nun am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft. [bv]


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Pressemitteilung Europäisches Parlament
http://www.europarl.europa.eu/news/expert/infopress_page/057-76095-165-06-25-909-20100615IPR76094-14-06-2010-2010-false/default_de.htm
BONUS
http://www.bonusportal.org/
Vorschlag EU-Kommission
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2009:0610:FIN:de:PDF


9.6.2010

FS Polarstern startet 25. Arktisexpedition
Dipl.-Ing. Margarete Pauls, Communications Department
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung

09.06.2010 10:47

Forschung in Grönlandsee, Framstraße und Baffin Bay
Bremerhaven, den 9. Juni 2010. Morgen bricht das Forschungsschiff Polarstern zu seiner 25. Arktisexpedition auf. Von Bremerhaven geht es zunächst in die Grönlandsee, wo überwiegend ozeanographische Arbeiten auf dem Programm stehen. Nach kurzem Zwischenstopp in Longyearbyen (Spitzbergen) fährt Polarstern am 30. Juni in den so genannten HAUSGARTEN des Alfred-Wegener-Instituts und in die Framstraße. Hier führen die Wissenschaftler biologische Langzeituntersuchungen und weitere ozeanographische Messungen durch. Am 31. Juli startet in Reykjavik, Island, der dritte Abschnitt zu geowissenschaftlichen Forschungen in die nördliche Baffin Bay (Kanada). Über 120 Wissenschaftler und Techniker von Instituten aus sechs Nationen nehmen an den drei Abschnitten der Expedition teil. Polarstern wird am 10. Oktober in Bremerhaven zurückerwartet.

„Die hydrographischen Arbeiten auf dem ersten Fahrabschnitt bilden einen wichtigen Mosaikstein zu Langzeit-Messreihen, wie sie für die klimabezogene Forschung unverzichtbar sind“, erklärt Fahrtleiter Dr. Gereon Budéus, Ozeanograph am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. In der Grönlandsee untersucht er mit seinen Kollegen schon seit über zehn Jahren Stärke und Einfluss der Winterkonvektion, welche die Verteilung von Wärme und Salz in der untersuchten Region bestimmt und die Erneuerung der tiefsten Schichten im Ozean steuert. Weiterhin beschäftigen sich Biologen mit dem Plankton im Untersuchungsgebiet, also Kleinstlebewesen, die in der Wassersäule schweben. Die mikroskopisch kleinen Tiere und Algen aus drei unterschiedlichen biogeographischen Klimazonen (polar, arktisch und atlantisch) kommen hier relativ dicht beieinander vor. Ob sich bestimmte Arten wegen veränderter Umweltbedingungen weiter ausbreiten oder weniger häufig vorkommen, ist Gegenstand der Forschung.

Im Tiefsee-Langzeitobservatorium des Alfred-Wegener-Instituts, dem so genannten HAUSGARTEN, untersuchen Wissenschaftler auf dem zweiten Fahrtabschnitt im Juli, wie das arktische marine Ökosystem auf den globalen Klimawandel reagiert. Eingebunden in zahlreiche nationale und internationale Projekte werden am Kontinentalhang vor Spitzbergen zwischen 1000 und 5500 Metern Wassertiefe seit über zehn Jahren regelmäßig Probennahmen und Experimente durchgeführt, in denen untersucht wird, wie das Tiefseeökosystem beispielsweise auf den Rückgang des Meereises und damit verbundene Veränderungen in der Nahrungsversorgung reagiert. Zusätzlich setzen die Wissenschaftler hydrographische Langzeituntersuchungen in der Framstraße fort, der einzigen Tiefenwasserverbindung zwischen dem Nord-Atlantik und dem zentralen arktischen Ozean. Hier zeichnen ozeanographische Verankerungen Daten über den Salzgehalt und die Temperatur des Wassers auf. Sie erlauben den Austausch von Wassermassen zwischen beiden Meeresgebieten zu quantifizieren.

Der dritte Abschnitt startet Ende Juli von Reykjavik und führt Polarstern in kanadische Gewässer. Wissenschaftler unter der Leitung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) untersuchen die geologischen Strukturen und die tektonische Entwicklung der nördlichen Baffin Bay und der angrenzenden kanadischen und grönländischen Kontinentränder. Sie möchten rekonstruieren, wann und wie sich die Baffin Bay im Verlauf der Erdgeschichte geöffnet hat und welche geologischen Prozesse bei der Abtrennung Grönlands von Nordamerika stattgefunden haben. Die geodynamische Rekonstruktion der Öffnung dieser Flachwasserverbindung zwischen Nordpolarmeer und Atlantik bildet die Grundlage für paläobathymetrische Modelle. Diese dienen einer detaillierteren Vorstellung, wie sich globale Strömungs- und Sedimentationsprozesse verändert haben. Hiermit werden Beiträge zum besseren Verständnis der Paläoklima- und Sedimentbeckenentwicklung in der Arktis erbracht.

Über 120 Wissenschaftler und Techniker von Instituten aus sechs Nationen nehmen an den drei Abschnitten der Expedition teil. Nach vier Monaten in der Arktis wird Polarstern voraussichtlich am 10. Oktober wieder in ihrem Heimathafen Bremerhaven einlaufen.

Hinweise für Redaktionen: Ihre Ansprechpartnerin in der Abteilung Kommunikation und Medien des Alfred-Wegener-Instituts ist Folke Mehrtens (Tel. 0471 4831-2007; E-Mail: medien@awi.de). Druckbare Bilder finden Sie unter http://www.awi.de.

Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren sowie hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die internationale Wissenschaft zur Verfügung. Das Alfred-Wegener-Institut ist eines der sechzehn Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.


4.6.2010

Mark Brayne zum Klimawandel: Medien sind "mit dieser Kernaufgabe des 21. Jahrhunderts überfordert"
Wissenschaftler und Journalist beim Deutsche Welle Global Media Forum vom 21. bis 23. Juni in Bonn

(lifepr) Bonn, 04.06.2010 - "Wenn wir den Klimawandel nicht verhindern, droht ein Untergang unserer Zivilisation. Ich bin überzeugt, dass unsere Medien in ihrer heutigen Form mit dieser Kernaufgabe des 21. Jahrhunderts überfordert sind." Mit dieser These wird der Wissenschaftler und frühere Journalist Mark Brayne auf dem Deutsche Welle Global Media Forum für reichlich Zündstoff sorgen. Dort wird Brayne einen Workshop leiten, der die Rolle der Medien beim Klimawandel aus psychologischer Sicht betrachtet. Thema der internationalen Konferenz vom 21. bis 23. Juni in Bonn: "THE HEAT IS ON - der Klimawandel und die Medien".

Brayne kommt es vor allem auf eine eindeutige Haltung an: "Journalisten sind letztlich nichts anderes als Geschäftsleute oder Politiker, wenn es um unser aller Unfähigkeit geht, Antworten zu finden auf die existenzielle Bedrohung, die der Klimawandel und die Ausbeutung unserer Ressourcen darstellen. Wir kümmern uns um die kurzfristigen Bedürfnisse und geben unseren schnellen Begierden nach. Darüber vergessen wir, unser langfristiges Überleben zu sichern", so Brayne im DW-Interview. Solange Politiker, Wirtschaftsführer und Wähler nicht wirklich verstünden, wie ernst die Lage sei, gebe es aus seiner Sicht keine Hoffnung auf einen Wandel. "Und was ist unser mächtigstes Werkzeug, wenn es darum geht, zu verändern, was Menschen denken? Die Medien! Wir müssen den Kollaps in unseren Berichten als unvermeidlich darstellen. Paradoxerweise könnte das die Chance sein, ihn doch noch zu verhindern - vielleicht."

Bekannt wurde Mark Brayne als Gründer des Europäischen Dart Centers für Journalismus und Trauma in London, das er bis 2008 als Direktor leitete. Nach 30 Jahren als Reporter und Korrespondent bei Reuters und der BBC - unter anderem berichtete er 1989 vom Massaker auf dem Tiananmen-Platz in Peking - ließ er sich zum Psychotherapeuten ausbilden. "Viele Korrespondenten in Krisengebieten können nicht vergessen, was sie gesehen und erlebt haben", weiß Brayne. Deshalb wollte er ihnen helfen.

Mehr als 50 Veranstaltungen

Das Deutsche Welle Global Media Forum bietet auch 2010 wieder mehr als 50 Veranstaltungen - Podiumsdiskussionen, Workshops, interaktive Präsentationen und Ausstellungen, dazu Begegnungsinseln und ein attraktives Rahmenprogramm. Schauplatz ist das World Conference Center Bonn in direkter Nachbarschaft zum Funkhaus der Deutschen Welle.

Bei dem interdisziplinären Kongress kooperiert die Deutsche Welle mit zahlreichen Organisationen und Institutionen. Darunter sind die UNESCO, das UN-Klimasekretariat (UNFCCC), das International Human Dimensions Program on Global Environmental Change (UN IHDP/ESSP), EU-Kommission und Weltbank, das Wuppertal Institut, World Wildlife Fund for Nature (WWF), NABU und klima-allianz, das Institut für Weltwirtschaft Kiel, das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), das Bonn International Center for Conversion (BICC), das Bundesamt für Naturschutz, die Asia-Pacific Broadcasting Union (ABU) und weitere Partner.

Mitveranstalter ist die Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn. Unterstützt wird die Konferenz zudem vom Auswärtigen Amt, dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, der Stadt Bonn, DHL, KSB Aktiengesellschaft und Faber-Castell.

Ansprechpartner:

Herr Berthold Stevens
Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 (228) 429-2049
Fax: +49 (228) 429-2046

Deutsche Welle
Telefon: +49 (228) 429 2041
Fax: +49 (228) 429 2047
Zuständigkeitsbereich: Unternehmenskommunikation





1.6.2010

Erfolgsfilm zum Klimawandel nun auf Deutsch: The Age of Stupid - Wie die Menschheit sich selbst zerstörte
Energie & Umwelt
Pressemitteilung von: Kamphausen Mediengruppe

In immer tieferen Gewässern suchen Ingenieure nach Erdöl und schwören menschengemachte Umweltkatastrophen wie derzeit im Golf von Mexiko herauf: Immer mehr Risiko für immer mehr Wachstum. Der Film „The Age of Stupid – warum tun wir nichts?“ sucht nach Ursachen für den Größenwahn und nach Erklärungen, weshalb die Menschheit weiterhin arglos Ressourcen vergeudet, obwohl sie es besser wissen müsste. Bis zum Jahr 2055 könnte unser Planet veröden, wenn es wie bisher weitergeht so die Botschaft des Films. Zur Premiere der deutsch synchronisierten Fassung sind an vielen Orten Aktionen geplant. In Berlin wird beispielsweise der Joseph Beuys-Schüler Hermann Josef Hack mit einem Klimaflüchtlingslager en miniature auf die politische Brisanz des Klimawandels hinweisen. BIELEFELD. Der letzte Mensch, gespielt vom oscarnominierten Schauspieler Pete Postlethwaite, sucht in dem Film „The Age of Stupid – warum tun wir nichts?“ im Jahre 2055 als letzter Mensch der Erde vor seinem interaktiven Bildschirm nach Antworten auf die Frage: „Warum nur haben wir die Klimakatastrophe nicht verhindert, als wir noch die Chance dazu hatten?“. Sechs wahre Geschichten, angereichert mit Original-Fernsehbeiträgen der Zeit zwischen 1950 und 2008, dokumentieren den alltäglichen Wahnsinn unserer Zeit – und geben eine erschütternde Antwort, warum wir unseren Lebensraum nicht bewahren konnten

Das britische Parlament hat sich inzwischen geschlossen der aus dem Film hervorgegangenen Bewegung „10:10“ angeschlossen. Außerdem 60.000 Menschen und große Unternehmen wie Sony, die Royal Mail oder die HSBC Bank. Die Forderung hinter „10:10“: Innerhalb von einem Jahr soll der Co2-Ausstoß um zehn Prozent reduziert werden.

Vollständiger Text siehe Link
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht
http://www.openpr.de/news/433934/Erfolgsfilm-zum-Klimawandel-nun-auf-Deutsch-The-Age-of-Stupid-Wie-die-Menschheit-sich-selbst-zerstoerte.html

Kinostart: 3. Juni
http://www.ageofstupid.tao.de/18.5.2010

Quelle:(idw)
Klimaschutz in der Luftfahrt


Der isländische Vulkan Eyjafjalla bewies zuletzt eindrucksvoll, welche Konsequenzen ein großflächiger Ausfall des Luftfahrtsektors auf die weltweite Mobilität hat. Es zeigte sich, welche zentrale Rolle die Luftfahrt in Bezug auf Wirtschaftswachstum und Wohlstand spielt. Derzeit wird der Anteil des Luftverkehrs an dem von Menschen verursachten Klimawandel vom Weltklimarat (IPCC) auf 3,5 Prozent geschätzt. Die von der Europäischen Union beschlossene Einbeziehung des Flugverkehrs in den europäischen Emissionshandel ab 2012 führt zu neuen Herausforderungen, denn der Kohlendioxidausstoß der Airlines verursacht dann zusätzliche Kosten. Technische Neuentwicklungen und innovative Ansätze sind daher dringend gefragt.

Zu diesem aktuellen Thema organisiert das Forschungs- und Transferzentrum „Applications of Life Sciences“ (FTZ-ALS) der HAW Hamburg ein eintägiges Fachseminar mit dem Titel „Fuelling the Climate - Klimaschutz in der Luftfahrt: Herausforderungen, Handlungsbedarf und innovative Ansätze“ mit interdisziplinär besetzter Diskussionsrunde. Themen sind unter anderem Emissionshandel, Treibstoffverbrauch, neue Triebwerkstechnik und Potentiale neuer Energieträger. Eine begleitende Ausstellung präsentiert aktuelle Entwicklungen aus Wissenschaft, Industrie und Politik.

Fachtagung „Klimaschutz in der Luftfahrt: Herausforderungen, Handlungsbedarf und innovative Ansätze“
Freitag, 18. Juni 2010, 8.30 bis 16 Uhr
HAW Hamburg, Berliner Tor 21, 20099 Hamburg
(Die Teilnahme für Pressevertreter ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.)


Kontakt und Anmeldung:
HAW Hamburg
FTZ-ALS
Franziska Mannke
Tel.: 040.428 75-6324
franziska.mannke@haw-hamburg.de
info@fuellingtheclimate.eu


12.5.2010

Sonntagsgespräch: "Klimakriege"
Dr. Manuela Rutsatz, Pressestelle
Universität Leipzig

12.05.2010 16:19

Aus den Völkermorden des 20. Jahrhunderts ist bekannt, wie schnell Menschen soziale Fragen mit radikalen und tödlichen Lösungen beantworten. Harald Welzer, Gast im nächsten Sonntagsgespräch zeigt, worum im 21. Jahrhundert erbittert gekämpft werden wird. Im Gespräch mit Prof. Ulrich Brieler steht der Sozialwissenschaftler Rede und Antwort zu seinem Buch "Klimakriege" und der engen Verbindung von ökologischen Krisenszenarien und bewaffneten Konflikten.

Zeit: 16.05.2010, 12:00 Uhr
Ort: Geschwister-Scholl-Haus
Ritterstraße 8-10
04109 Leipzig

Unter dem Titel "Klimakriege" wird der Begriff des Klimawandels nicht mehr nur als Naturtatsache verarbeitet, sondern als diese als Eingriff in politische Konstellationen beobachtet und bewertet. "Wir haben es mit einem globalen Szenario von Eroberungs- und Verteilungskämpfen in einer Welt endlicher Ressourcen zu tun. Der "Klimakrieg" ist der konzentrierteste Ausdruck dieser globalen Lage", erklärt der Sozialpsychologe Harald Welzer. In seinem gleichnamigen Buch untersucht er die "Verdichtung von ökologischer Bedrohung und sozialer Katastrophe" und beschreibt zunächst die Entstehung dieser Entwicklung, beginnend beim Kampf um die Ölreserven in den Golfkriegen und den Auseinandersetzungen im Kongo um dortige Bodenschätze.

Im Sonntagsgespräch fragt Ulrich Brieler den Sozialwissenschaftler nach den Ergebnissen der Auseinandersetzung mit den klimatischen und damit politischen Veränderungen der Gesellschaft. Zentrales Gesprächsthema soll aber auch die Frage nach der deutlichen Differenz zwischen unbestreitbaren Tatsachen in Sachen Klimawandel sowie der Unfähigkeit, diese zu akzeptieren, liegt. Offenbar verfällt Welzer in seiner Sicht auf die Dinge dabei nicht in die mitunter erwartete "Endzeitstimmung", sondern sieht vor allem Chancen und Einflussmöglichkeiten in der aktuellen Situation: "Hier liegt eine wichtige Verpflichtung des Sozialwissenschaftlers. Gerade wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken!"
http://idw-online.de/pages/de/news369356


11.5.2010

Eisströme berichten von der Vergangenheit

Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern erforscht geologische "Signaturen" am Meeresgrund als eine Möglichkeit, den Klimawandel zu verstehen. Diese Einkerbungen aus der Vergangenheit, die durch Eisschilde und rasche Schmelzwasserströme während der Eiszeiten entstanden sind, werden uns die Informationen liefern, hoffen die Forscher, die wir für das Verständnis künftiger Eisdynamik benötigen. Ergebnisse aus diesem Projekt wurden in der Zeitschrift International Innovation veröffentlicht.

Mit dieser Arbeit beschäftigte sich das Projekt NICE-STREAMS ("Neogene ice-Streams and sedimentary processes on high-latitude continental margins"), eine unter dem Internationalen Polahrjahr (IPY) 2007-2008 zur Förderung der Polarforschung durchgeführte Initiative.
http://cordis.europa.eu/fetch?CALLER=DE_NEWS_PRES&ACTION=D&DOC=1&CAT=NEWS&QUERY=01288774d75e:3b74:48e66af0&RCN=32088


10.5.2010

UN-Bericht: Biologische Vielfalt schwindet weltweit

Keine Trendwende erkennbar


Die biologische Vielfalt und damit der Reichtum unserer Erde geht noch immer in dramatischem Ausmaß zurück. Das bestätigt ein UN-Bericht, dessen deutsche Fassung heute in Bonn vorgestellt wurde. Das von den Staats- und Regierungschefs der Welt auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2002 in Johannesburg vereinbarte Ziel, bis zum Jahr 2010 den weltweiten Verlust an biologischer Vielfalt entscheidend zu verlangsamen, ist nicht erreicht worden.

Die Ausdehnung natürlicher Lebensräume schwindet in den meisten Teilen der Welt, wobei der Flächenverlust von Tropenwäldern und Mangroven in einigen Regionen immerhin verlangsamt werden konnte. Süßwasserlebensräume, Eismeere, Salzwiesen, Korallenriffe, Seegraswiesen und Muschelbänke weisen ernsthafte Verschlechterungen ihres Zustands auf. Fast ein Viertel der Pflanzenarten ist Schätzungen zufolge vom Aussterben bedroht. Die Populationsgröße von Wirbeltieren hat zwischen 1970 und 2006 durchschnittlich um fast ein Drittel abgenommen. Zu diesen Ergebnissen gelangt das Sekretariat des UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt, Herausgeber des Berichts, durch Auswertung der nationalen Biodiversitätsberichte, die die Vertragsstaaten des Übereinkommens regelmäßig einreichen.

Ein Grund für den anhaltenden Biodiversitätsverlust ist, dass Fragen der biologischen Vielfalt immer noch nicht ausreichend in übergreifende politische Maßnahmen, Strategien und Programme eingebunden werden. Auch werden die Hauptursachen des Verlusts an biologischer Vielfalt, nämlich die Zerstörung und Übernutzung von Lebensräumen und Arten, Umweltverschmutzung sowie invasive Arten und Klimawandel, nicht ernsthaft bekämpft, konstatiert der Bericht.
http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/45991.php

Ministerin Schavan: "Wir wollen das Gras wachsen hören"

Welche Produkte und Dienstleistungen brauchen wir in Zukunft - und wie können Forscher diese am besten entwickeln? Wie kann es zum Beispiel gelingen, neue Medikamente ohne Versuche am Mensch oder Tier auf den Markt zu bringen? Und wie können wir den Energieverbrauch einer Stadt drastisch senken, um den Klimawandel einzudämmen? Fragen wie diese haben sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren führende Wissenschaftler gestellt - um im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) nach langfristigen Forschungstrends zu fahnden. "Wir wollen das Gras wachsen hören", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Montag in Berlin - anlässlich der Präsentation der Ergebnisse des Foresight-Prozesses. "Das hilft uns dabei, die Weichen der Forschungspolitik früh zu stellen."
http://www.bmbf.de/press/2847.php


8.5.2010

Sommerschule: Chancen und Risiken geziel­ter Klimaveränderungen

Marietta Fuhrmann-Koch, Kommunikation und Marketing
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Pressemitteilung
Heidelberg, 7. Mai 2010

Sommerschule: Chancen und Risiken geziel­ter Klimaveränderungen

Veranstaltung des Marsilius-Kollegs mit den Universitäten Cal­gary und Carnegie Mellon

Chancen und Risiken gezielter Klimaveränderungen stehen im Mittel­punkt einer Sommerschule mit dem Titel „Governing Climate En­gineering“, die vom 12. bis 16. Juli 2010 in Heidelberg stattfindet. Gemeinsam mit der University of Calgary (Kanada) und der Car­negie Mellon University (USA) lädt dazu das Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg ein. Die interdisziplinäre Veranstaltung im Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völker­recht in Heidelberg richtet sich an Nachwuchswissenschaftler, die mit führenden Experten über natur-, sozial- und rechtswissen­schaftliche Aspekte von „Climate Engineering“ diskutie­ren werden.

„Aufgrund wachsender Emissionen von Treibhausgasen und den dar­aus resultierenden klimatischen Veränderungen steigt der Hand­lungsdruck für die internationale Staatengemeinschaft. Selbst eine drastische Reduzierung der Treibhausgase kann die mit dem Kli­mawandel verbundenen Risiken nicht mehr beheben, sondern al­lenfalls eingrenzen“, betont Prof. Dr. Ulrich Platt vom Institut für Um­weltphysik der Universität Heidelberg. Prof. Platt gehört zu den Ko­ordinatoren einer Forschungsgruppe am Marsilius-Kolleg, in der Wissenschaftler verschiedener Disziplinen seit Mitte 2009 Technolo­gien, politische Strategien und rechtliche Instrumentarien des „Climate Engineering“ untersuchen. Dabei soll insbesondere auch analysiert werden, wie die Menschheit mit solchen Handlungsop­tionen umgehen kann und welche Chancen, Risiken und Probleme damit verbunden sind.

Für die Teilnahme an der internationalen Sommerschule ist eine schriftliche Bewerbung bis zum 31. Mai 2010 notwendig. Nähere In­formationen zu den Bewerbungsmodalitäten sowie ein detailliertes Kursprogramm können unter http://www.climate-engineering.de abgeru­fen werden.

Kontakt:
Tobias Just
Marsilius-Kolleg
Telefon (06221) 54-3980
just@mk.uni-heidelberg.de

Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


6.5.2010

Quelle: http://www.dwd.de/

Klimaforschung und Politik benötigen belastbare Fakten
Wetterwarte Potsdam als Klimareferenzstation eingeweiht


Potsdam, 6. Mai 2010 – „Für die Klimaforschung und politische Entscheidungen über Anpassungen an den Klimawandel sind jahrzehntelange Klimabeobachtungen bisher und auch künftig unverzichtbar. Der Deutsche Wetterdienst richtet deshalb auf Dauer ein deutschlandweites Netz von zwölf Klimareferenzstationen ein. Dazu gehört auch die Wetterwarte in Potsdam.“ Das erklärte Wolfgang Kusch, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), bei der Einweihung der Klimareferenzstation Potsdam. Gerade die Politik sei auf belastbare Fakten zum Klimawandel angewiesen. Denn ohne Fakten würden die notwendigen Entscheidungen in der Gesellschaft keine Akzeptanz finden. Diese Fakten liefert der Deutsche Wetterdienst. Zudem setzt der DWD langfristig auf die Beobachtung des Wetters durch den Menschen und sichert damit den Erhalt der acht Arbeitsplätze in Potsdam.
Weitere Informationen: http://www.dwd.de/presse
Wetterlexikon: Klimareferenzstation

Quelle: http://www.idw-online.de/pages/de/news368018

Klimawandel in Südostasien: Die ASEAN als Wegbereiter einer regionalen Klimapolitik?
Peter Peetz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
GIGA German Institute of Global and Area Studies
06.05.2010 09:29

von Dennis Eucker und Jonas Hein

GIGA Focus Asien (4/2010)
Kostenloser Download: http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/asien
Das im April 2010 verabschiedete ASEAN Leaders’ Statement on Joint Response to Climate Change ist der bislang bedeutendste Schritt in der gemeinsamen Klimapolitik der Gemeinschaft südostasiatischer Staaten (ASEAN).

Analyse
Die südostasiatischen Staaten müssen verstärkt Maßnahmen ergreifen, um den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu reduzieren und um sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Die Gemeinschaft südostasiatischer Staaten (ASEAN) nimmt hierbei seit einiger Zeit eine stärkere Rolle ein, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Beim Anfang April 2010 in Hanoi abgehaltenen Gipfel bemühte sich die Gemeinschaft, eine gemeinsame Klimapolitik zu formulieren.

— Im ASEAN Leaders’ Statement on Joint Response to Climate Change hat sich die ASEAN auf gemeinsame klimapolitische Zielsetzungen festgelegt.

— Der Bereich der Klimapolitik ist jedoch den primären Zielen der ASEAN – der Herausbildung einer politischen und wirtschaftlichen Gemeinschaft – untergeordnet.

— Die Heterogenität der Mitgliedsländer stellt eine effiziente Umsetzung gemeinsamer klimapolitischer Initiativen infrage.

— Die ASEAN dient den Mitgliedsstaaten in erster Linie dazu, die Botschaft der „gemeinsamen, aber differenzierten Verantwortung“ in stärkerem Maße an die westlichen Industrienationen zu richten, als dies von nationalstaatlicher Seite möglich wäre.

— Die weitere Entwicklung einer regionalen Klimapolitik in Südostasien hängt von Fortschritten in den internationalen Klimaverhandlungen ab.

Das GIGA gibt Focus-Reihen zu Afrika, Asien, Lateinamerika, Nahost sowie zu globalen Fragen heraus. Kostenloser Zugang zu allen Heften über: http://www.giga-hamburg.de/giga-focus.

Weitere Informationen:
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/Asien - GIGA Focus Asien
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus - alle GIGA Focus-Reihen
http://staff.giga-hamburg.de/eucker - Website von Dennis Eucker
http://www.giga-hamburg.de - Homepage des GIGA

URL dieser Pressemitteilung: http://www.idw-online.de/pages/de/news368018

Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Meer / Klima, Politik, Wirtschaft
überregional


5.5.2010

Bonn belebt Klimaprozess
Di, 04.05.2010

Der informelle Austausch von 45 Staaten hat die internationalen Klimaverhandlungen einen Schritt weitergebracht. Neben der Verständigung auf zentrale Punkte für die weiteren förmlichen Verhandlungen der Vereinten Nationen wurde eine ganze Reihe konkreter gemeinsamer Projekte verabredet.

Der Kampf gegen den fortschreitenden Klimawandel bleibt eine drängende Herausforderung. Rasches Handeln der Weltgemeinschaft ist unabdingbar. Darin waren sich die Umweltpolitiker aus aller Welt einig.

Auch die Zwei-Grad-Obergrenze für die Erderwärmung wurde nochmals bestätigt. Die Minderung von Treibhausgasen und der Aufbau eines internationalen Systemes zur Kontrolle der Minderungsaktivitäten werden als wichtige Punkte der weiteren UN-Verhandlungen betont. Gleiches gilt für die Unterstützung erforderlicher Anpassungsmaßnahmen und für deren langfristige Finanzierung.

Beide Gastgeber, Bundesumweltminister Norbert Röttgen wie sein mexikanischer Amtskollege Juan Elvira, wiesen auf die konstruktive Rolle hin, die die größten CO2-Emittenten USA und China auf der Tagung eingenommen hätten. Auch der scheidende Generalsekretär des Klimaschutzsekretariats der Vereinten Nationen (UN), Ivo de Boer, zeigte sich zufrieden. Er plädierte für weitere vorbereitende Gespräche auf Ministerebene
Vollständiger Text siehe Link:
http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Artikel/2010/05/2010-05-04-Abschluss-Petersberger-Klimadialog.html30.4.2010

"Unsere Anstrengungen reichen nicht“
Fr, 30.04.2010
Den internationalen Wettbewerb um die besten Klimaschutztechnologien hält Forschungsministerin Annette Schavan im FAZ-Interview für wichtig. In Deutschland will sie die Erforschung der Speichertechnologien stärker fördern. Das ist unerlässlich, um trotz schwankender Stromeinspeisung durch Wind und Sonne kontinuierlich Energie zur Verfügung stellen zu können. Auch ein neues Netz werde dafür gebraucht.
Das Interview im Wortlaut:

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Am Sonntag beginnt die Klimaschutzkonferenz auf dem Petersberg bei Bonn. Wie sicher ist sich die Forschungsministerin, dass es den menschengemachten Klimawandel überhaupt gibt?

Annette Schavan: Meine Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass uns das beste Wissen zur Verfügung steht, um für unsere Zukunft verantwortungsvoll zu entscheiden. Zu diesem Wissen gehört, dass der Ausstoß von Treibhausgasen zur Erderwärmung beiträgt und dass der Mensch zweifellos den Klimawandel maßgeblich beeinflusst.

FAZ: Aber Klimaforscher haben Daten präsentiert, die die Lage schlimmer darstellten, als sie ist – wie das angebliche Schmelzen der Himalaja-Gletscher.
http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Interview/2010/04/2010-04-30-schavan-faz.html

Bundesminister Dirk Niebel bei Klimagipfel in Bonn
Berlin, 30.04.2010
Zum "Petersberger Klimadialog" kommen vom
2. bis 4. Mai Ministerinnen und Minister aus rund 45 Staaten in Bonn zusammen, um den Verhandlungs-
prozess für ein neues Klimaschutzabkommen voranzutreiben.


Die Konferenz wird von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gemeinsam mit dem mexikanischen Staatspräsidenten Felipe Calderón eröffnet.
Im Vorfeld sagte Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel, der die Gäste am Montag gemeinsam mit Bundesumweltminister Röttgen treffen wird:

"Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel und Entwicklung gehören zusammen. Die Bundesregierung unterstützt die Entwicklungsländer dieses Jahr mit über einer Milliarde Euro bei der Bewältigung des Klimawandels. Die Zusammenarbeit erleichtert es unseren Partnerländern, schneller eigene Schritte auf einem klimaverträglichen Entwicklungspfad zu gehen. Die Bekämpfung des Klimawandels ist für die Entwicklungsländer gleichzeitig eine Chance zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum: Investitionen in Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien reduzieren nicht nur den Emissionsausstoß, sondern senken gleichzeitig die Abhängigkeit von Energieimporten."
http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/2010/april/20100430_klimagipfel/

Den Klimawandel gestalten
Fr, 30.04.2010
Bundesumweltminister Norbert Röttgen analysiert, warum Anspruch und Wirklichkeit des Abkommens der Kopenhagener Klimakonferenz nicht übereinstimmen. Für Deutschland sei in der Klimadiplomatie entscheidend, zu agieren statt zu reagieren. Damit Wohlergehen und Wohlstand des Landes nicht beeinträchtigt würden. Handeln und zugleich Verhandeln laute die Devise.

Namensbeitrag von Norbert Röttgen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

Die Klimakonferenz in Kopenhagen hat gezeigt: Die Welt ist im Wandel. Mit der wirtschaftlichen Globalisierung und dem steigenden Anteil der Schwellenländer am Welthandel verändern sich die Positionen im internationalen Wettbewerb. Auch die politische Machtbalance wird neu austariert. Wie können wir auf dem Ergebnis des Kopenhagener Treffens aufbauen, um trotz der dort deutlich sichtbar gewordenen Hindernisse unsere gemeinsame Lebensgrundlage, unseren Wohlstand und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern?

Internationale Klimapolitik ist wie die Sicherheits- oder die Handelspolitik auf ein funktionierendes internationales System angewiesen. Klimapolitik ist aber auch ein Feld, auf dem sich Zusammenarbeit im weltweiten Maßstab bewähren muss. Wie sich EU und Deutschland verhalten, weist über das engere Feld der Umweltpolitik hinaus und wirft die Frage nach der Rolle Europas in der neuen Weltordnung auf.
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Namensbeitrag/2010/04/2010-04-30-roettgen-faz.html


29.4.2010

eGeneral Studies an der Uni Bremen: Erste reine Online-Veranstaltung zum Thema Klimaschutz mit Senator Loske
Meike Mossig, Pressestelle
Universität Bremen
Angebot mit Lernvideos und elektronischen Klausuren ist Auftakt für die Entwicklung moderner Lehr- und Lernkonzepte - Einzigartiges Kooperationsprojekt Bremer Lehrender und Vertreter aus Politik und Wirtschaft
Unter dem Titel „Klimaschutz und Klimaanpassung – Ein Bremer Überblick“ gibt es erstmals an der Universität Bremen eine reine Online-Veranstaltung mit einem neuen Lernformat im Rahmen der eGeneral Studies – dem Studium Generale. Dabei handelt es sich um ein einzigartiges Kooperationsprojekt Bremer Lehrender und Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Die Veranstaltung, bei der Studierende auch Creditpoints erwerben können, ist der Auftakt für die Entwicklung weiterer moderner Lehr- und Lernkonzepte in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Universität Bremen.

Insgesamt haben 15 Lehrende der Universität Bremen und Hochschulen des Landes Bremen sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft gemeinsam an der Veranstaltung „Klimaschutz und Klimaanpassung – Ein Bremer Überblick“ gearbeitet – unter ihnen der Bremer Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Reinhard Loske. Ein besonderer Anreiz für die Umsetzung war dabei die Aktualität und Brisanz des Themas. Die Lehrenden bieten interdisziplinäre Perspektiven zum Klimawandel und beleuchten das Thema aus unterschiedlichsten Perspektiven:

• Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die Polarregionen, auf die Vegetation und die Gesundheit?
• Wie lässt sich Klimaschutz und Klimaanpassung kommunizieren?
• Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf Verkehr, Mobilität, Ernährung, Wohnen?
• Auf welchen politischen Ebenen lässt sich der Klimawandel angehen und wie?
http://idw-online.de/pages/de/news366703

Tagung in Afrika über Klimawandel und Fischerei in Westafrika
Eberhard Scholz, Pressestelle
Universität Bremen

Der Bremer Sozialwissenschaftler Professor Michael Flitner leitete als einziger europäischer Experte vor Ort den Workshop „Envisioning 2050“ im Senegal.
Westafrika und die Auswirkungen des Klimawandels: Die westafrikanischen Länder werden von den Änderungen des Klimas besonders betroffen, mit unabsehbaren Folgen für die traditionell bedeutsame Fischereiwirtschaft – und zwar sowohl für die industrielle Fischerei als auch für die Kleinfischerei. Unter dem Titel „Envisioning 2050: Climate Change, Aquaculture and Fisheries in West Africa“ fand kürzlich ein regionaler Workshop zur Entwicklung langfristiger Szenarien für Fischerei und Aquakultur in der Region vor dem Hintergrund des Klimawandels statt. Der Workshop wurde in einer Kooperation des WorldFish Center (Penang) mit dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) in Bremen initiiert. Finanziell gefördert wurde er von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und dem International Development Research Centre (IDRC) in Kanada. Mitveranstalter und Moderator des Workshops war Professor Michael Flitner, seit April 2010 Sprecher des Forschungszentrums Nachhaltigkeit (artec) der Universität Bremen und mit einer Kooperationsprofessur „Nachhaltige Regionalentwicklung in der Globalisierung“ zugleich am ZMT tätig. Für die Leitung des Workshops wurde Michael Flitner nicht zufällig gewählt. Er hat sich als Gutachter in vielen internationalen Gremien einen hervorragenden Namen gemacht. Zuletzt war er für die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) sowie für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) aktiv.
http://www.idw-online.de/pages/de/news366761


27.4.2010

27.04.2010 10:51
Klimawandel – biologische Auswirkungen und Anpassungsstrategien bei Tieren
Jan Meßerschmidt, Presse- und Informationsstelle
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Seit Jahren bereits ist der vom Menschen verursachte Klimawandel mehr oder weniger ständig in den Medien präsent. Nicht zu Unrecht sind doch die Auswirkungen dieses Phänomens mittlerweile auch in Deutschland deutlich spürbar. In seinem Vortrag im Rahmen der Universität im Rathaus am 3. Mai 2010 stellt Prof. Dr. Klaus Fischer die Ursachen und die unmittelbaren Auswirkungen des Klimawandels vor.
http://idw-online.de/pages/de/news366318


24.4.2010

Bundesländer richten Anlaufstellen für Klimaschutzfragen ein
Sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in Sachsen-Anhalt wurden Anlaufstellen eingerichtet, die Fragen sowohl von einzelnen Bürgern als auch von ganzen Kommunen zum Thema Klimawandel beantworten sollen. Dabei geht es nicht nur um den Klimaschutz selbst, sondern auch um die Folgen der Erderwärmung.
http://www.strom-magazin.de/strommarkt/bundeslaender-richten-anlaufstellen-fuer-klimaschutzfragen-ein_28188.html


23.4.2010

Klima-Task-Forst
Wälder sind die größten terrestrischen CO2-Speicher und ein wesentlicher Faktor für das Klima der Erde.
Till Pistorius, Universität Freiburg, erläutert im Cleantech-Magazin, wie man sie als Instrument gegen den Klimawandel einsetzen kann.
http://www.dasinvestment.com/investments/gruenes-geld/news/datum/2010/04/23/klima-task-forst/

Aufsteigendes Magma löste urzeitlichen Klimawandel aus
Erhitzung des Gesteins führte zu Methanfreisetzung und Treibhauseffekt vor 55 Millionen Jahren


Eine plötzliche Erwärmung der Erde vor 55 Millionen Jahren gilt allgemein als Modell für den heutigen Klimawandel. Was ihn damals auslöste, ist jedoch umstritten. Jetzt haben Geologen im Nordatlantik Hinweise auf eine gewaltige Methanausgasung entdeckt, die durch in Sedimentgestein aufsteigendes Magma ausgelöst wurde. Die erste Datierung dieser Magmen enthüllt, dass sie zeitgleich mit der Erwärmung stattfand.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11557-2010-04-23.html


19.4.2010

Alternativer Klimagipfel in Bolivien

Weltkonferenz der Völker über Klimawandel und die Rechte der Mutter Erde

Vom 19.04 -22.04 findet im bolivianischen Cochabamba eine alternative Folgekonferenz des gescheiterten UN-Klimagipfels statt.

Über 15.000 Menschen aus 126 Ländern werden ewartet. In 17 Workshops sollen Lösungen für die Klimaproblematik erarbeitet werden.

Den Sozialen Bewegungen und den NGO's kommt auf dem Gipfel eine tragende Rolle zu. Es sind zwar auch Regierungsvertreter und Verteter einiger großer internationaler Organisationen wie der FAO und WTO beteiligt, aber der Name "Peoples Conference" ist hoffentlich Programm.

Der bolivianische Präsident hatte bereits in Kopenhagen mit den Worten, "die Menschen müssen entscheiden", zu dem alternativen Gipfel aufgerufen und zugleich den Kapitalismus für die Klimakrise verantwortlich gemacht. Er forderte eine milliardenschwere Wiedergutmachung, für die historisch Klimaschuld der westlichen Länder.
http://bewegung.taz.de/aktionen/bolivien/beschreibung


16.4.2010

Vulkanasche lähmt Flugverkehr
VCD: Auch Klimawandel begünstigt Extremereignisse / Flugverkehr muss klimaschonender werden


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Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist angesichts der europaweiten Flugausfälle infolge des Vulkanausbruchs auf Island auf die Empfindlichkeit des Flugverkehrs für extreme Naturereignisse hin. Da auch der Klimawandel Extremereignisse begünstige, fordert der Verband, Kerosin zu besteuern und so den klimaschädlichen Flugverkehr auf einen klimaschonenderen Kurs zu bringen.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: „Die heutigen europaweiten Ausfälle des Flugverkehrs durch eine Aschewolke zeigen, wie stark der Flugverkehr auf stabile natürliche Bedingungen angewiesen ist. Zwar kann der Mensch einen Vulkanausbruch nicht beeinflussen. Die durch den Menschen verursachte Klimaerwärmung hingegen ist keine höhere Gewalt und fördert Wetterextreme wie Stürme, die den Flugverkehr stark beeinträchtigen. Die Fluggesellschaften müssen erkennen, dass sie einen erheblichen Beitrag zum Klimawandel leisten, aber zugleich im Verkehrsbereich am stärksten von den Folgen betroffen sein werden. Fliegen ist die klimaschädlichste Art der Fortbewegung, und der Flugverkehr ist der Verkehrsbereich, der am stärksten wächst. Daher müssen die Fluggesellschaften eine überzeugende Antwort geben, wie ihr Beitrag zum Klimaschutz aussieht.”

Es sei dringend notwendig, dass sich die Fluggesellschaften mit den Folgen des Klimawandels für ihr eigenes Geschäftsmodell befassten. In den USA verlange die US-Börsenaufsicht SEC einen derartigen Nachweis seit diesem Jahr von Unternehmen, deren Aktien an US-amerikanischen Börsen gehandelt werden.

Heiko Balsmeyer, VCD-Flugverkehrsexperte: „Es ist längst überfällig, dass sich die Unternehmen mit den Risiken des Klimawandels glaubwürdig auseinandersetzen und die Nachhaltigkeit ihrer Geschäftspolitik unter Beweis stellen. Der besonders klimaschädliche Flugverkehr ist im Gegensatz zur Bahn noch immer komplett von der Mineralölsteuer befreit. Die Kerosinsteuer kann zumindest faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern schaffen und einen klimaverträglicheren Kurs bei den Fluggesellschaften begünstigen. Im Gegensatz zum Emissionshandel wäre sie sofort wirksam und würde der Luftfahrtindustrie einen starken Anreiz bieten, die Entwicklung spritsparender Flugzeuge und Motoren zu forcieren. Hier ist die Bundesregierung gefordert, mit einer nationalen Kerosinsteuer voranzugehen.”
http://www.vcd.org/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=716&cHash=83f28b1c03faf70cd3fc17ef3ba82ebd


15.4.2010

Podiumsveranstaltung: Berlin - die Grüne Stadt der Zukunft?

Zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Berlin - die Grüne Stadt der Zukunft?" am 16. April 2010, um 19 Uhr laden die Zukunftswerkstatt Heinersdorf und der Runde Tisch Blankenburg gemeinsam ein. Vor dem Hintergrund, dass Städte und urbane Zentren 75% der weltweiten Energie verbrauchen und für 75% der globalen CO2-Emissionen verantwortlich sind, wird der Frage nachgegangen, was Berlin zur Reduzierung der Klimafolgen beitragen und wie Berlin zur klimaverträglichen Modellstadt werden könnte. Schließlich wird auch diskutiert, welche Auswirkungen der bevorstehende Klimawandel für unser Leben in der Stadt hat und wie damit am besten umzugehen ist.
http://www.openpr.de/news/418435/Podiumsveranstaltung-Berlin-die-Gruene-Stadt-der-Zukunft.html


14.4.2010

«Intellektuelle Doppelmoral und falsches Risikomanagement»

Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans-Joachim Schellnhuber, warnt vor Halbherzigkeit in der internationalen Klimapolitik.
In einem Beitrag für die «Zeit» warf er den Verantwortlichen «intellektuelle Doppelmoral und falsches Risikomanagement» vor. Die bisher von 76 Staaten gemeldeten Maßnahmenbündel zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes ließen einen Anstieg der Temperaturen bis 2100 um 3,5 Grad erwarten, obwohl bei der Weltklimakonferenz in Kopenhagen erstmals das Ziel aufgenommen wurde, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen. Schellnhuber ist auch Berater der Bundesregierung.
http://www.ad-hoc-news.de/intellektuelle-doppelmoral-und-falsches-risikomanagement--/de/Nachrichten/21209946

MORIS SCRUM - BEKO dokumentiert den Klimawandel
Entwicklung der webbasierten Datenbank MORIS für das Umweltbundesamt


Wien (pts/14.04.2010/10:12) - Der Kampf gegen den Klimawandel mit unvorhersehbaren globalen Auswirkungen ist allgegenwärtig. Ein rasches Handeln ist hier mehr als erforderlich. Dass die Informatik bzw. ein IT-Unternehmen auch einen Beitrag zur Verbesserung der Situation beisteuern kann, beweist das Paradeprojekt MORIS SCRUM von BEKO und Umweltbundesamt.

http://www.pressetext.at/news/100414012/moris-scrum-beko-dokumentiert-den-klimawandel/

GE Forschungs- und Entwicklungszentrum öffnet den Europäischen Regionen seine Türen

(Presseportal openBroadcast) - Wichtige regionale Entscheidungsträger diskutieren über industrielle Innovationen für Nachhaltigkeitsstrategien und für den Kampf gegen den Klimawandel

Garching bei München, 8. April 2010. Unter dem Titel „Innovative Energie- und Forschungspolitik“ begann heute im Europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum von GE in Garching bei München eine zweitätige Veranstaltung der Versammlung der Regionen Europas (VRE) und GE Energy.

An der Veranstaltung nehmen regionale Entscheidungsträger aus ganz Europa sowie wichtige Vertreter der VRE, einschließlich der VRE-Präsidentin, Michèle Sabban, und des Generalsekretär, Klaus Klipp, teil. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Diskussion, wie die fachliche Kompetenz von Industrieunternehmen die Europäische Union im Kampf gegen den Klimawandel unterstützen kann. Außerdem wird die bedeutende Rolle, die Unternehmen wie GE Energy bei der Bereitstellung von innovativen Energielösungen spielen, besprochen.
http://www.openbroadcast.de/artikel/42534/GE-Forschungs--und-Entwicklungszentrum-oeffnet-den-Europaeischen-Regionen-seine-Tueren.html

Ausstellung informiert über Auswirkungen des Verbraucherverhaltens auf den Klimawandel

Umweltstaatssekretär Ernst-Wilhelm Rabius hat im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein eine Ausstellung zum Klimaschutz eröffnet. "Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt von Verbraucherzentrale, Stadt Kiel, dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume und dem Umweltministerium. Im Sinne des Ressourcenschutzes haben wir dabei die Klimaschutzausstellung der Verbraucherzentrale um weitere wichtige Themen ergänzt. Herausgekommen ist eine komprimierte Darstellung des Themas, regionale Besonderheiten inklusive", erläuterte Rabius heute (14. April) in Kiel.
http://www.umweltruf.de/news/111/news0.php3?nummer=38221

Klimawandel: Anpassung ist notwendig
Di, 13.04.2010

Die Bundesregierung setzt sich international für den Klimaschutz ein. Aber selbst wenn es gelingen sollte, die Emission drastisch zu reduzieren, wird es zu einem deutlichen Temperaturanstieg kommen.

Zunehmende Extremwetterereignisse, Trockenheit im Osten Deutschlands, ein ansteigender Meeresspiegel – darauf muss sich die Gesellschaft einstellen.

Was bedeutet Anpassung an den Klimawandel?

"Anpassung ergänzt den Klimaschutz dort, wo wir auf Klimafolgen für Menschen, Umwelt, Wirtschaft treffen, die nicht mehr zu vermeiden sind", erklärte Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Der Bundesumweltminister erläuterte bei der Veranstaltung "Aktion Klima Plus", was die Bundesregierung tut, um Deutschland auf den Klimawandel vorzubereiten. Die Konferenz in Düsseldorf dient dazu, Lösungen für ländliche Kommunen zu erarbeiten.
Ein erster Schritt war die "Deutsche Anpassungsstrategie an die Folgen des Klimawandels" (DAS). Sie wurde im Dezember 2008 vom Kabinett beschlossen und beschrieb erste Anpassungsoptionen.

Da sich die Klimafolgen immer regional niederschlagen, müssen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam arbeiten. Der nächste Schritt ist ein gemeinsamer "Aktionsplan Anpassung", der konkrete Schritte enthält und im Frühjahr 2011 vorliegen soll.

http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Artikel/2010/04/2010-04-13-anpassung-klimawandel.html


13.4.2010

Klimaportal der Alpenkonvention ist online

[Land Salzburg]Website http://www.alpconv.org/climate/index.de unterstützt Vorbildrolle der Alpen in Sachen Klimaschutz

Das das Klimaportal des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention ist seit einiger Zeit unter www.alpconv.org/climate/index_de online. Die neue Plattform soll das gemeinsame Ziel der Alpenstaaten, die Alpen zu einer Vorbildregion in Sachen Klimaschutz zu entwickeln, unterstützen und die Umsetzung des Aktionsplans zum Klimawandel in den Alpen forcieren. Das berichtet die Ausgabe 1/2010 der Naturschutz-Informationsschrift "NaturLand Salzburg".
http://www.salzburg.at/themen/standort.html?nachrid=44727

Arktische Vereisung war wieder stärker als in den letzten Jahren

Im vergangenen Winter 2009/2010 ist das Eis der Arktis wieder stärker als in den letzten Jahren gewachsen. Das gaben die US-Weltraumbehörde NASA und die Universität Colorado in Boulder im Internet bekannt. Dennoch blieb die Ausdehnung des arktischen Eises unter den Durchschnittswerten der letzten 30 Jahre. Die maximale Ausdehnung des Meereises wurde erst am 31. März 2010 mit 15,25 Millionen Quadratkilometern erreicht. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1979 war der Höhepunkt der Vereisung so spät im Frühjahr der Nordhalbkugel erreicht worden. Die Entwicklung in diesem Jahr wirkt also den Erwartungen durch den Klimawandel entgegen. Kommt der Klimawandel, wie von den großen Klimamodellen vorhergesagt, schmilzt das Eis rund um den Nordpol immer weiter ab.
http://de.blog.wetter.com/?p=43977


11.4.2010

Am 22. April ist Earth Day

Im Jahre 1970 initiierte der sozial engagierte US-Senator Gaylord Nelson mit dem erstmalig begangenen Earth Day eine spontane Studentenbewegung, die sich für die Umwelt und Natur einsetzte. Seitdem ist der 22. April als weltweiter Earth Day etabliert. 1995 nahmen über 200 Menschen auf der Welt an Umweltaktionen am Earth Day teil. Heute wird er in mehr als 170 Ländern der Erde begangen. An diesem Tag nutzen tausende Menschen, Organisa- tionen, Verbände und Wissenschaftler die Chance, miteinander in Dialog zu treten und sich für eine bessere Umwelt einzusetzen. Inzwischen liegt der Schwerpunkt auf dem Klimawandel und seinen verheerenden Folgen.
http://www.dailygreen.de/2010/04/11/am-22-april-ist-earth-day-4485.html


8.4.2010

Vieh verringert Lachgas-Emissionen
Dr. Elisabeth Zuber-Knost, Presse, Kommunikation und Marketing
Karlsruher Institut für Technologie

07.04.2010 20:00

Lachgasemissionen, vor allem aus der Landwirtschaft, tragen wesentlich zum anthropogenen Treibhauseffekt bei. Im Gegensatz zu bisherigen Annahmen führt die Viehhaltung in Steppen- und Präriegebieten jedoch nicht zu erhöhten Lachgasemissionen. Im Gegenteil: Sie reduziert die Abgabe von Lachgas an die Atmosphäre. Dies ermittelten Forscher des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung - Atmosphärische Umweltforschung (IMK- IFU) des KIT bei Untersuchungen in China. Die Ergebnisse des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts veröffentlichte jetzt die Fachzeitschrift "Nature".
http://idw-online.de/pages/de/news363074


7.4.2010


Bedeutung von Stiftungen im Kampf gegen den Klimawandel wächst

Stiftungen sind Einrichtungen, die mit ihrem Vermögen einen vom Stifter festgelegten, fast immer gemeinnützigen Zweck verfolgen. Sie sind daher ein unverzichtbares Element unserer Gesellschaft und alleine in Deutschland gibt es mehr als 17.300 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, die in den unterschiedlichsten Themenbereichen aktiv sind. Selbstverständlich haben nicht wenige dieser Stiftungen ihre finanziellen Mittel und ihre Arbeit dem Schutz der Umwelt, dem Klimaschutz und dem Erhalt einer lebenswerten Erde als Ganzes gewidmet. Laut Datenbank des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen verfolgen ganze 2.943 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts den Zweck “Wissenschaft und Forschung” und immerhin 1.314 Stiftungen den Zweck “Umweltschutz” (Mehrfachnennungen).
http://www.klima-wandel.com/2010/04/07/bedeutung-von-stiftungen-im-kampf-gegen-den-klimawandel-waechst/


6.4.2010

Viel ist nicht genug

Bonn - Wenige Tage vor Beginn der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) in Bonn haben sich 75 Länder zu niedrigeren Emissionen von Treibhausgasen in den kommenden zehn Jahren verpflichtet. Diese Nationen verursachen zusammen vier Fünftel der Emissionen, die für den Klimawandel ursächlich sind. Das geht aus einer Meldung von Klimainfo.ch hervor.
http://www.nachhaltigkeit.org/201004064487/mensch-gesellschaft/nachrichten/viel-ist-nicht-genug
Klimainfo.ch
http://www.klimainfo.ch/de/news/single-news/article/2010/03/31/75-laender-wollen-ausstoss-von-treibhausgasen-bis-2020-beschraenken/1/

Erde ohne Sonnenschirm

Fehlende Wolken und größere Ozeane sorgten schon im Archaikum für ein mildes Klima auf unserem Planeten.

Ein langjähriges Rätsel der Klimageschichte ist gelöst: Nicht eine hohe Konzentration von Treibhausgasen, sondern größere Ozeane und fehlende Wolken ermöglichten schon vor über 2,5 Milliarden Jahren flüssiges Wasser auf der Erde – trotz einer deutlich geringeren Sonnenstrahlung als heute. Das haben dänische Geologen durch die Analyse von Gesteinsproben aus einem 3,8 Milliarden alten Felsen in Grönland herausgefunden. Zudem sei die Kohlendioxid-Konzentration über Milliarden von Jahren konstanter gewesen als bisher angenommen – eine speziell für die Entwicklung von Klimamodellen wichtige Erkenntnis, berichten die Forscher um Minik Rosing von der Universität Kopenhagen.
http://de.blog.wetter.com/?p=43109


3.4.2010

Heftiger Streit über Erderwärmung in den USA

Klimatologen gegen Meteorologen: Naturphänomen oder Menschenwerk?


In den USA ist ein heftiger Streit zwischen Klimatologen und Meteorologen entbrannt – um die Erderwärmung. Darüber lässt sich ja zweifellos weltweit streiten, Für und Wider halten sich in etwa die Wage. Aber dass Wissenschaftler einer vergleichbaren Richtung krass unterschiedlicher Meinung sind – das lässt doch aufhorchen. Um so mehr, wenn es um die Frage geht, ob die Erderwärmung ein natürliches Phänomen ist oder menschengemacht, menschenverursacht. Dieser außergewöhnliche Streit unter Wissenschaftler des einen wissenschaftlichen Zweiges ist der "New York Times" immerhin einer größeren Untersuchung wert.

Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Heftiger Streit über Erderwärmung in den USA: Klimatologen gegen Meteorologen: Naturphänomen oder Menschenwerk? http://klimawandel.suite101.de/article.cfm/heftiger-streit-ueber-erderwaermung-in-den-usa#ixzz0k3FfgTFS


2.4.2010

50 Millionen US-Dollar gegen den Klimawandel?

02.04.2010 - Koch Industries finanzieren die Gegenaufklärung

Die Süddeutsche Zeitung aus München meldet am 30. März 2010 auf ihrer Webseite sueddeutsche.de, dass der US-Konzern Koch Industries seit zehn Jahren mit großzügigen Spenden Organisationen unterstützt, die den Klimawandel und sein Risiko- und Gefahrenpotential leugnen und zu Protesten und Demonstartionen gegen neue Umweltgesetze der US-Regierung z.B. aufrufen. "Koordinierte Attacken gegen Klimaforscher: Firmen wie ExxonMobil geben Millionen Dollar dafür aus, die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft systematisch zu vernichten.
http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,50+Millionen+US-Dollar+gegen+den+Klimawandel,6,a15503.html31.3.2010

Pressemitteilung
Bundesumweltminister Röttgen übernimmt
Schirmherrschaft der weltweiten Online-Klimakonferenz


Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen Schirmherr von KLIMA 2010 /
Konferenzschwerpunkt in 2010 „Klimawandel und das Nachhaltige Management
von Wasserressourcen“ / Letzter Aufruf zur Einreichung von Beiträgen
Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
(BMU), hat die Schirmherrschaft für die weltweite globale Online-Konferenz KLIMA
2010 übernommen. „2009 sei in Kopenhagen ein erster Schritt für ein globales
Abkommen gemacht worden – 2010 ist die Zeit für Fortschritte gekommen“ sagte
Röttgen. In diesem Zusammenhang startet im April in Bonn die erste Runde der
formellen UN-Klimawandelverhandlungen. Der Bundesumweltminister unterstützt die
globale Klimawandel-Informationsveranstaltung KLIMA 2010, die einen wertvollen
Beitrag leistet, die globale Diskussion über die Fortschritte des Klimaschutzes zu fördern.

Die bereits zum dritten Mal in Folge stattfindende weltweite Online-Klimakonferenz
KLIMA 2010 findet ausschließlich im Internet statt. Auf den Websites
http://www.klima2010.net (deutsche Seite) und
http://www.climate2010.net (internationale Seite)
können sich Forscher, Unternehmen, Behörden und die interessierte Öffentlichkeit
vom
1. bis 7. November 2010 über den Klimawandel austauschen. „Dass wir den
deutschen Bundesumweltminister als Schirmherren für KLIMA 2010 gewinnen
konnten, spricht für die zunehmende Bedeutung internetbasierter Klimakonferenzen“,
freut sich Professor Walter Leal, der Leiter der Tagung. Gerade Entwicklungsländer
seien durch den Klimawandel stark gefährdet und müssen große Anpassungsleistungen
vollbringen. „Daher besteht besonders in den Entwicklungsländern immer
noch großer Bedarf an Zugang zu Klimawissen, um sich auf zukünftige klimatische
Einflüsse bestmöglich einzustellen“ so Professor Leal.
Schwerpunkt der 7-tägigen Konferenz ist in diesem Jahr das Thema „Der Klimawandel
und das nachhaltige Management von Wasserressourcen“. Renommierte
Partner der Konferenz sind das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), der
Weltklimarat (IPCC), die Welternährungsorganisation, das Sahara and Sahel Observatory,
die Global Water Partnership (GWP) und weitere globale Organisationen. Als
Medienpartner unterstützen die WELT Gruppe, NDR Info sowie Comment:Visions die
interaktive Konferenz.
Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Behörden, Nichtregierungsorganisationen und
interessierte Bürger sind aufgerufen, noch bis zum 15. April 2010 Beiträge
einzureichen. Sämtliche Beiträge werden von den Koordinatoren nach wissenschaftlichen Kriterien geprüft.

http://dl.klima2010.net/press/02_PM_Schirmherr_Roettgen_deutsch.pdf
http://www.klima2010.net/

Treibhausgas Wasser: Relevanz für den Klimawandel

Dr. Elisabeth Zuber-Knost, Stabsabteilung Presse, Kommunikation und Marketing
Karlsruher Institut für Technologie

29.03.2010 10:25
Forschern des KIT und ihren Kooperationspartnern an den Universitäten in Cambridge, Großbritannien, und Utrecht, Niederlande, ist es gelungen, mittels satellitengestützten Messungen von "schwerem" Wasserdampf in der oberen Atmosphäre neue Hinweise zur vertikalen Luftmassen-Zirkulation zu erhalten. Diese Erkenntnisse dienen dazu, die Wechselwirkungen zwischen dem Klimawandel und der Chemie der stratosphärischen Ozonschicht zu verstehen. Nun wurden die Ergebnisse in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" veröffentlicht.

http://www.kit.edu/pi_2010_872.php


29.3.2010

Pressemeldung vom 29.03.2010


Koordinationsbüro des ABC/J-Geoverbundes eröffnet Forschungszentrum Jülich.

Der globale Klimawandel hat komplexe Folgen für Mensch und Umwelt, die sich bislang einer exakten wissenschaftlichen Vorhersage entziehen. Das wollen die Universitäten RWTH Aachen, Bonn und Köln sowie das Forschungszentrum Jülich ändern: Im ABC/J-Geoverbund bündeln sie daher fächerübergreifend ihre Forschung auf diesem Gebiet. Ein zentrales Koordinationsbüro im Forschungszentrum unterstützt die Verbundforschung seit kurzem.

Die Leitung des neuen Büros hat Prof. Sabine Fiedler. Sie war bislang an der Universität Hohenheim am Institut für Bodenkunde und Standortslehre tätig. Das Büro ist eine gemeinsame Einrichtung des ABC/J-Geoverbunds.

Unter dem Dach des Geo-Netzwerkes wollen die Partner zusammen an den drängenden Zukunftsaufgaben wie Klimawandel, Ressourcenmanagement, Risikoabschätzung und Bevölkerungsentwicklung arbeiten. Auch Studierende, Doktoranden und der wissenschaftliche Nachwuchs sollen durch den ABC/J-Geoverbund profitieren: Ein gemeinsam nutzbares Lehr- und Qualifikationsangebot soll ihnen neue Möglichkeiten bei ihrer fachlichen Profilbildung eröffnen.

Weitere Informationen:

http://www.geoverbund-abcj.de/

Ansprechpartnerin:

apl. Prof. Dr. Sabine Fiedler, Tel. 02461/61-4039, E-Mail: s.fiedler@fz-juelich.de

Pressekontakt:

Dr. Barbara Schunk, Tel. 02461 61-8031, E-Mail: b.schunk@fz-juelich.de

Das Forschungszentrum Jülich...

... betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie. Kombiniert mit den beiden Schlüsselkompetenzen Physik und Supercomputing werden in Jülich sowohl langfristige, grundlagenorientierte und fächerübergreifende Beiträge zu Naturwissenschaften und Technik erarbeitet als auch konkrete technologische Anwendungen. Mit rund 4 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den größten Forschungszentren Europas.


China im Griff der Dürre

Provinz Yunnan leidet seit neun Monaten unter extremer Trockenheit
Die eigentlich regen- und wasserreiche Provinz Yunnan im Südwesten Chinas ist von einer extremem Dürre und Trockenheit betroffen. Wie der WWF mitteilte habe es seit einigen Monaten kaum geregnet, hinzu komme eine um zwei Grad höhere Durchschnitts-Temperatur. „Verschärft wird die Krise durch die Tatsache, dass zwei Drittel der Bevölkerung in den Tälern und damit gerade einmal auf einem zwanzigstel der Fläche leben“, sagt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF. „
Quelle: europaticker
http://www.umweltruf.de/news/111/news0.php3?nummer=37533


27.3.2010

Unser News-Portal wird ab dem 29.03.2010 wieder mit aktuellen Inhalten weitergeführt.
Wenn Sie Meldungen/Mitteilungen haben, die zum Thema passen, senden Sie uns bitte diese an info(at)hese-project.org. Wir sind für jede Unterstützung dankbar, auch Mitstreiter sind uns herzlich willkommen.


16.02.2006

Voller Elan
EU-Kommission will 2006 den Klimaschutz verbessern und die biologische Vielfalt sichern mehr...


1.12.2005

Erfolgreiche Klimapolitik
Kyoto-Ziele sind für Europäische Union in Reichweite mehr...

Energie für die Zukunft
EU-Kommission startet Technologieplattform Nullemissionen mehr...


18.11.2005

Umwelt, Auszug www.careline.ch/aktuell.htm#Umwelt

Klimaschutz: Keine Trendwende

Die Industriestaaten und die osteuropäischen Länder haben seit 1990 die Treibhausgas-Emissionen, namentlich CO2, um 6 Prozent reduziert. Das ist eine gute Nachricht des UNO-Klimasekretariats in Bonn - zehn Tage vor der 11. Klimakonferenz in Montreal. Der Klimavertrag von Kyoto verpflichtet Industriestaaten und Schwellenländer, den Ausstoss der Treibhausgase gegenüber dem Wert von 1990 im Durchschnitt um 5,2 Prozent zu senken. Doch gemäss Kyoto-Protokoll wird die Bilanz 2012 gezogen. Und bis dann sieht die Entwicklung gemäss des ersten umfassenden Uno-Emissionsberichtes nicht viel versprechend aus. Weitere Anstrengungen sind nötig. Die Emissionen der Industrieländer sind in den frühen 1990er-Jahren zwar gesunken, in den letzten Jahren verläuft die Entwicklung aber stabil und die Prognosen gehen wieder von einer Zunahme aus.

Im Ländervergleich gibt es grosse Differenzen: Von einer Abnahme der Emissionen in Litauen um 66 Prozent bis zum Anstieg von gut 42 Prozent in Spanenien. Der Klimaschutz in der EU ist unterschiedlich fortgeschritten. So verbucht die EU in der Energiebilanz insgesamt nur ein Minus von knapp 1,5 Prozent. Denn die Erfolge etwa in Deutschland (minus 18 Prozent) und Grossbritannien (minus 13 Prozent) werden durch südliche Länder wie Spanien, Portugal und Griechenland, aber auch Italien, arg geschmälert. Erstaunlich, dass sich auch Oesterreich mit plus 16,5 Prozent in die lange Reihe der Länder mit einem deutlichen Emissionsanstieg reiht. Seit dem Jahr 2000 zeigt die Emissionskurve steil nach oben. Der Hauptgrund liegt im massiven Anstieg des Treibstoffverbrauchs. Seit 1990 hat er um 82 Prozent zugenommen; der Anteil des motorisierten Verkehrs an den gesamten Treibhausgas-Emissionen hat sich von 16 Prozent auf 25 Prozent erhöht. Die Ursachen für die Emissionszunahme in Oesterreich lässt sich generell auf alle Industrieländer übertragen. Die Schweiz hat seit 1990 die Treibhausgase gemäss Uno-Emissionsbericht gerade um 0,4 Prozent reduziert. Doch ohne zusätzliche Massnahmen werden 2010 Verkehr, Industrie und Haushalte 2,9 Millionen CO2 mehr als angestrebt ausstossen. Hauptursache auch hier der motorisierte Verkehr! Bei den Treibstoffen rechnet die Schweiz mit einem Anstieg um gut 8 Prozent.

Eine Beschränkung der globalen Erwärmung auf zwei Grad möchte die EU im nächsten Klimavertrag nach Ablauf des Kyoto-Protokolls haben. Dafür müssten die globalen Treibhausgas-Emissionen bis 2100 um etwa 50 reduziert werden. Die Entwicklung scheint anders gerichtet, auch die Schwellenländer werden in den nächsten Jahren zulegen. Experten erwarten aufgrund der wirtschaftlichen Erholung und des Nachholbedarfs dieser Länder einen ansteigenden Energieverbrauch. Anzeichen dafür sind auch in Russland seit 1990 zu beobachten, denn gemäss Emissionsbericht sollen die Emissionen um 29 Prozent ansteigen. (Quelle Tages Anzeiger, Zürich, "Wissen", 18.11.2005, Seite 40, Linkhinweis Emissionsbericht www.unfccc.int)


9.11.2005

Sie sind hier: Home > Pressemitteilung: Klimawandel an der Elbe ...
Informationsdienst Wissenschaft (Pressemitteilung) - Bayreuth,Germany
Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) geben ein Buch zu den "Auswirkungen des globalen Wandels auf Wasser, Umwelt und ...


05.11.2005

Wissenschaft

Forschungsflugzeuge auf dem Weg zu australischen Gewittertürmen.

Internationale Messkampagnen zum Klimawandel gestartet.

www.fz-juelich.de/projects/scout/aktuelles


01.11.2005

Facts: Ölkonzerne im Schwitzkasten - US-Rechtsanwälte wollen gegen Klimaverschmutzung klagen
www.facts.ch/dyn/magazin/wissen/542412.html

Greenpeace Magazin: Umweltminister Trittin: Nachfolgeprotoll zu Kyoto nötig
www.greenpeace-magazin.de/magazin/tagesthemen/tt_list.php?p=37554


31.10.2005

Eine Aktion für Schüler und Jugendliche zum Thema Klimawandel.

Vom 1.September bis 31.Dezember 2005

Gewinnt ein Wochenende für 2 Personen in London, eine Digitalkamera oder einen von vielen weiteren Sachpreisen.

Weitere Infos unter folgendem Link:
www.britishcouncil.de/zerocarboncity/wettbewerb.htm

Ein weiterer interessanter Link auf die englische Seite in deutscher Sprache,
http://britishcouncil.de/zerocarboncity/index.htm


29.10.2005

Energiespar-Wettbewerb startet
Das ZDF und die Klimaschutzkampagne des Bundes starten einen neuen Energiespar-Wettbewerb. Die zehn Gewinner erwarten Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro.
www.vistaverde.de/news/Wirtschaft/0510/28_energiesparen.php


TV-TIPP :: Menschen bei Maischberger
"Schlaegt die Natur zurueck?"
Dienstag, 25. Oktober 2005, 23:00 Uhr
Mit Franz Alt, Wolf von Lojewski, Thilo Bode, Alexander Kekulé, Wolfgang Miersch.
www.franzalt.com/index.php?pageID=tvtipp&article:oid=a3903&template=article_detail.html