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ElektrosmogReport - elektromagnetische Felder
Ausgabe April 2011

Quelle: http://www.elektrosmogreport.de/aktuell.htm

Inhaltsübersicht:

Hochfrequenzwirkung:

2,45-GHz-Felder aktivieren Mikroglia bei Mäusen

Durch Bestrahlung von Zellen der N9-Mikroglia-Maus-Zelllinie mit 2,45 GHz werden verschiedene Gene induziert, unter anderem für den Tumor-Nekrose-Faktor (TNF-α) und die induzierbare Stickstoffoxid-Synthase (iNOS), die entzündliche Reaktionen im Nervengewebe hervorrufen. (Yang et al. 2010)
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Niederfrequenzwirkung:

Magnetfeld bewirkt Deprotonierung von Glutaminsäure

Hier sollte die grundlegende physikalische Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf wässrige Lösungen untersucht werden. Die Proben wurden 1030 Minuten niederfrequenten Magnetfeldern zwischen 0 und 7 kHz ausgesetzt. Die durch die Magnetfelder hervorgerufenen Veränderungen sind vom pH-Wert bzw. vom isoelektrischen Punkt abhängig. Es gibt keine Frequenzabhängigkeit, die Veränderungen setzen kurz nach Beginn der Magnetfeldeinwirkung ein und bleiben längere Zeit nach Beendigung noch erhalten. Das deutet darauf hin, dass es sich nicht um Resonanz-vorgänge handelt. (A. De Ninno et al. 2011)

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Mobilfunkforschung:

Mobilfunkwirkung auf die Hirnleistung junger Männer

Die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Rahmen des EMF-Forschungsprogramms bezahlte Studie untersuchte unter so genannter Langzeiteinwirkung (> 7 Stunden) an 9 Tagen Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit der Testpersonen zu unterschiedlichen Tageszeiten. Es gab nur bei wenigen Tests signifikante Unterschiede zwischen bestrahlten und scheinbestrahlten Personen. (C. Sauter et al. 2011)
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Gesundheit, Industrie und Politik:

Prof. Lerchls internationales Scheitern

Verschiedene Akteure im Bereich Elektrosmog und Gesundheit wie Diagnose Funk, Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie, Pandora-Stiftung, EMF-Monitor und nicht zuletzt internationale wissenschaftliche Gremien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich mit Prof. A. Lerchls Präsenz in der Öffentlichkeit befasst. Es wurde protokolliert und dokumentiert, kommentiert und evaluiert. Zuletzt wurde die IARC-Ausladung thematisiert, die Prof. Lerchl selbst öffentlich gemacht hatte, und nun gibt es aufschlussreiche zusammenfassende Rückblenden und Fragen nach dem Zustand der deutschen Gesundheitspolitik.

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Kurzmeldungen

 Die Teilnehmerliste der IARC

 Keine Wirkung von Mobilfunkstrahlung in Korea?

 Immissionskataster der Schweiz

 Forschungsprogramm der WHO

 Frequenzverteilungsuntersuchung



Termine

Am 30. April findet der 8. Nationale Elektrosmog-Kongress in Bern in der Schweiz von 09.3017.30 Uhr statt. Veranstalter ist Gigaherz.ch. Die Referenten sind Prof. Dr. Dominique Belpomme und die Naturwissenschaftlerin Carine Houssay aus Frankreich, Prof. Dr. Klaus Buchner und Siegfried Zwerenz aus Deutschland und Prof. Dr. Magda Havas aus Kanada. Themen sind Wirkung der Mobilfunkstrahlung in Zusammenhang mit Leukämie und Krebs, Wirkung auf Proteine und Neurotransmitter, Durchblutungsstörungen im Gehirn, Elektrosensibilität und Provokationsstudien. Weitere Auskünfte und Anmeldung bei Hans-U. Jakob, Fachstelle Nichtionisierende Strahlung von Gigaherz.ch, Flüehli 17, CH-3150 Schwarzenburg, Tel 031 731 04 31, prevotec@bluewin.ch

Die Internationale Kommission für den Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung, ICNIRP, veranstaltet eine Konferenz zur Kindergesundheit (International Conference on Non-Ionizing Radiation and Children's Health), die vom 18.20. Mai 2011 in Ljubljana, Slovenien, stattfinden wird. Es geht um Kinderleukämie und um die Frage, ob Kinder besonderen Risiken ausgesetzt sind. www.icnirp.org/Kids/kids&NIRprog.htm

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Gesamtumfang der Texte der aktuellen Ausgabe: 20 Seiten.

Die nächste Ausgabe folgt am Donnerstag, den 5. Mai 2011.

Strahlentelex mit ElektrosmogReport erscheint als Druckschrift in deutscher Sprache an jedem ersten Donnerstag im Monat und ist im Jahresabonnement für EURO 72,00 für 12 Ausgaben weltweit frei Haus erhältlich.

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